Monatsrückblick Mai 2026: Mit Fokus syste-mai-tisch sichtbar geworden

Monatsrückblick Mai 2026 von Sylvia Nischkowski

Der Mai 2026 war der Monat, in dem vieles live gegangen ist, was in den Wochen zuvor still aufgebaut wurde, während gleichzeitig an wichtigen Fundamenten weitergearbeitet wurde. Mein neuer Leadmagnet ist online, meine neue Startseite hat erste Konturen erhalten und die technische Basis für meine nächste Ads-Kampagne steht. Gleichzeitig habe ich mich noch tiefer in Claude eingearbeitet, eigene Skills erstellt und mein Monatsreporting konsolidiert.

Ganz ehrlich? Es fühlt sich gut an, wenn Dinge, die man monatelang vorbereitet hat, endlich den Weg nach draußen finden. Und genau das war der Mai für mich. In diesem Rückblick nehme ich dich mit durch alles, was passiert ist, und zeige dir, warum manche der unscheinbarsten Schritte die wirkungsvollsten waren.

Leadmagnet gelauncht: Vom Bauen ins Testen ins Live

Im April hatte ich meinen neuen Leadmagneten fertiggestellt – ein Cheatsheet, das dir hilft, im Business-Alltag zu erkennen, wann eine Aufgabe wirklich wichtig ist. Im Mai ging es darum, ihn nach draußen zu bringen. Die Landingpage wurde gebaut, alles implementiert, der Leadmagnet in mein bestehendes E-Mail-Marketing-System eingebunden.

Das System dahinter hatte ich bereits so aufgebaut, dass sich neue Leadmagneten einfach integrieren lassen. Da kommt die Informatikerin in mir durch: Wenn ich Strukturen aufbaue, denke ich von Anfang an mit, wie sie erweiterbar bleiben. Und genau das hat sich im Mai ausgezahlt – die Integration lief reibungslos.

Was dann allerdings doch noch dazwischenkam: Mein Newsletter-Tool hat im gleichen Zeitraum Automationen migriert. Kein Drama, aber ein Punkt, an dem ich nicht einfach auf „Veröffentlichen“ klicken wollte, ohne sicherzugehen, dass wirklich alles funktioniert. Also habe ich alles noch einmal durchgetestet. Eintragungen, Automationen, Zustellung – Schritt für Schritt. Erst als ich sicher war, dass alles sauber läuft, habe ich den Leadmagneten live geschaltet.

Das mag für manche übervorsichtig klingen. Für mich ist es Qualitätsbewusstsein. Wer etwas nach draußen gibt, sollte wissen, dass es funktioniert. Denn der erste Eindruck zählt – und eine E-Mail, die nicht ankommt, hinterlässt keinen guten ersten Eindruck.

Die ersten Eintragungen und Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Das war ein schöner Moment. Wenn du dir den 60-Sekunden-Wichtigkeits-Check noch nicht angeschaut hast: Schau gerne mal rein.

60-Sekunden-Wichtigkeits-Check
Mein neuer Leadmagnet ist erfolgreich gelauncht und jetzt verfügbar – wenige Seiten, ein klares Ziel: Entscheidungen leichter machen.

Webseite und technisches Fundament: Der Anfang einer echten Startseite

Ein Punkt, der mich schon länger beschäftigt hat: Meine Startseite war bisher nicht mehr als ein Linkverzeichnis. Funktional, ja. Aber sie hat nichts über mich erzählt, nichts über meine Arbeit, nichts darüber, wofür ich stehe. Im Mai habe ich angefangen, das zu ändern.

Ich habe begonnen, meine Startseite als OnePager neu aufzubauen – Texte geschrieben, die Struktur geplant, die Umsetzung gestartet. Das Ziel: eine Seite, auf der Besucherinnen und Besucher auf einen Blick sehen, wer ich bin, was ich mache und wie ich arbeite. Live ist sie noch nicht, das kommt im Juni. Aber die Grundlage steht – und das war der wichtigste Schritt.

Gleichzeitig habe ich einen neuen Editor mit moderneren Komponenten ausprobiert. Technisch ein Upgrade, das mir mehr Flexibilität gibt und die Seite insgesamt zeitgemäßer macht.

Parallel dazu habe ich das technische Setup für meine Meta Ads weiter verfeinert. Das Pixel lief bereits, Conversion Tracking war ebenfalls eingerichtet. Im Mai habe ich zusätzliche Events ergänzt, um die Datenqualität noch weiter zu verbessern. Warum? Weil bessere Daten bedeuten, dass Kampagnen gezielter laufen und ich fundierter auswerten kann, was wirklich funktioniert. Meta Ads sind für mich kein Neuland – aber die nächste Kampagne soll auf meinen neuen Leadmagneten laufen, und dafür wollte ich das Setup noch einmal optimieren.

Die technische Basis dafür steht jetzt: Sie ist durchdacht und bereit.

Tiefer in Claude eingetaucht und Reporting konsolidiert

Im April habe ich angefangen, mit Claude zu arbeiten, und den ersten Monat als echten Praxistest genutzt. Im Mai ging es einen deutlichen Schritt weiter: Ich habe eigene Skills erstellt, Projekte weiter ausgebaut und auch Claude Design einmal kurz angetestet, um zu sehen, was möglich ist. Aktuell mache ich meine Designs noch selbst, aber ich war neugierig und genau so arbeite ich: Ich schaue mir Dinge an, teste sie und entscheide dann, ob und wann sie für mich Sinn ergeben.

Was sind Claude Skills? Im Grunde sind das maßgeschneiderte Anweisungen, die Claude beibringen, wie er bestimmte Aufgaben für mich erledigen soll. Anstatt jedes Mal von vorne zu erklären, was ich brauche, habe ich mir im Mai eigene Skills erstellt – für Aufgaben, die ich regelmäßig ausführe und die jedes Mal denselben Qualitätsstandard erfüllen sollen. Das spart nicht nur Zeit, sondern sorgt vor allem für Konsistenz. Und Konsistenz ist etwas, das in einem wachsenden Unternehmen früher oder später den Unterschied macht.

Claude Skills anlegen - Auswahl-Maske
Claude Skills bieten eine super Möglichkeit, um Claude auf deine Bedürfnisse und Arbeitsweisen anzupassen.

Was mich dabei immer wieder bestätigt, ist: Claude passt zu meiner Art zu arbeiten. Die Projektstruktur, die Möglichkeit, Skills aufzubauen und Wissen systematisch zu organisieren, kommt jemandem wie mir, der in Systemen denkt, sehr entgegen. Der im April begonnene Wechsel von ChatGPT zu Claude fühlt sich inzwischen nicht mehr wie ein Experiment an, sondern wie eine bewusste Entscheidung, die sich bestätigt.

Und apropos Systeme: Im Mai habe ich auch mein Monatsreporting konsolidiert. Bisher lief mein Tracking an verschiedenen Stellen – unterschiedliche Bereiche, unterschiedliche Dokumente. Es hat funktioniert, aber es war nicht übersichtlich. Im Mai habe ich deshalb alles in ein einheitliches Reporting zusammengeführt. Jetzt gibt es einen zentralen Ort mit allen relevanten Zahlen für bessere Auswertungen. Kein Hin- und Herspringen mehr zwischen verschiedenen Sheets, sondern ein Blick – und ich weiß, wo ich stehe.

Klingt unspektakulär? Mag sein. Aber wer sein Business steuern will, statt nur zu reagieren, braucht einen klaren Blick auf die eigenen Zahlen. Und genau den habe ich mir im Mai verschafft.

Was im Mai 2026 sonst noch los war

Nicht alles im Mai drehte sich um Business. Und das ist auch gut so.

Ein echtes Highlight war mein Pralinenkurs an der Konditorei-Akademie bei Jeremia Spiegel in Kitzingen. Schokolade und Pralinen sind ein Thema, mit dem ich mich schon länger beschäftige: Schokolade temperieren, Ganache herstellen – das Grundwissen war da. Trotzdem wollte ich noch dazulernen. Dinge, die man sich nicht einfach anliest, sondern die ein ausgebildeter Konditor aus jahrelanger Praxis mitbringt.

Insgesamt waren wir 14 Teilnehmer, aufgeteilt in kleinere Gruppen. Meine Gruppe bestand aus vier Frauen und der Austausch war großartig. Ich habe unter anderem eine neue Methode zur Herstellung von Ganache gelernt, die meine bisherige Vorgehensweise spürbar verbessert. Solche Details machen den Unterschied – im Handwerk genauso wie im Business. Wer schon Erfahrung mitbringt, profitiert oft am meisten von den kleinen Feinheiten, die ein Profi anders macht. Genau dafür war der Kurs perfekt.

Falls du dich für Pralinen oder Schokolade interessierst – egal ob Anfängerin oder schon mit Erfahrung: Die Kurse bei Jeremia kann ich wirklich empfehlen. Der Rahmen ist persönlich, die Atmosphäre entspannt und man merkt, dass hier jemand sein Handwerk mit echter Leidenschaft weitergibt.

Kitzingen selbst ist für mich kein unbekanntes Pflaster. Dort hat mein NLP-Institut seinen Sitz, und dort habe ich auch meine Ausbildung zum Konfliktcoach gemacht. Die Stadt ist mir also vertraut – und umso schöner war es, sie dieses Mal in einem ganz anderen Kontext wiederzusehen.

Übernachtet habe ich wieder im Hotel Cavallestro – einer ehemaligen Kaserne, die zu einem wirklich ansprechenden Hotel umgebaut wurde. Und abends ging es wie gewohnt ins Woodland Inn, ein Burgerrestaurant direkt auf dem Gelände. Beides kannte ich schon von früheren Besuchen und war wieder begeistert. Falls du mal in der Gegend bist: klare Empfehlung für beides.

Für mich war dieser Kurs mehr als nur ein nettes Erlebnis. Es war eine bewusste Auszeit. Ein Tag, an dem der Kopf mal mit etwas ganz anderem beschäftigt war als mit Funnels, Content und Strategie. Solche Pausen sind kein Luxus. Sie sind notwendig, um langfristig klar und kreativ zu bleiben. Und manchmal bringt man aus einem Pralinenkurs mehr Energie mit zurück als aus jedem Produktivitäts-Hack.

Was ich im Mai 2026 gebloggt habe

Das sind meine Blog-Beiträge aus dem Mai:

Soll ich mich selbstständig machen?

„Soll ich mich selbstständig machen?“ – Warum das definitiv die falsche Frage ist
Warum die meisten Frauen nicht an ihrer Kompetenz scheitern, sondern an der falschen Frage. Ein Artikel über Mut, Klarheit und den ersten Schritt.

Monatsrückblick April 2026

Monatsrückblick April 2026: Umgesetzt, getestet, neu strukturiert
Mein erster Monat mit Claude, der fertige Leadmagnet und die strategische Neuausrichtung nach der Positionierung.

Ausblick auf den Juni 2026

  • Meine nächste Meta-Ads-Kampagne geht an den Start – dieses Mal auf den neuen Leadmagneten.
  • Die neue Startseite geht live und wird weiter ausgebaut.
  • Mein Mini-Produkt soll weiter Form annehmen.
  • Newsletter und Live-Sessions in meiner Community sollen wieder regelmäßiger stattfinden.

Systematisch vorzugehen zahlt sich aus. Nicht immer sofort, nicht immer sichtbar – aber verlässlich.

Bild von Sylvia Nischkowski

Sylvia Nischkowski

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