Monatsrückblick Januar 2026: Mit klarem Fokus ins neue Jahr

Monatsrückblick Januar 2026 von Sylvia Nischkowski

Anfang Januar saß ich da und wusste: Dieses Jahr starte ich anders. Nicht lauter und auch nicht mit noch mehr, sondern fokussierter und mit mehr Tiefe.

Da waren diese Themen, die schon länger in mir gearbeitet haben. Der Blog, der endlich live gehen sollte. Der Newsletter, den ich zurückholen wollte. Mehr echte Verbindung statt nur Content im Feed. Und irgendwann war der Punkt erreicht, an dem ich nicht mehr darüber nachdenken wollte, sondern einfach angefangen habe.

Der Januar 2026 wurde dadurch kein „Big Launch“-Monat, sondern ein Monat mit Substanz. Ich habe meinen Blog gestartet, 14 Newsletter geschrieben, meine Community wöchentlich live eingeladen und bewusst an meiner Content-Strategie gearbeitet. Schritt für Schritt – mit Fokus und echtem Commitment.

Longterm statt reinem Kurzzeit-Content. Community statt einfach nur im Feed erscheinen.

Ich wollte nicht nur sichtbarer werden, sondern bewusst auf Langzeitformate setzen und nachhaltig wachsen – mit Substanz, mit Richtung und mit einem klaren inneren Kompass.

Der Start meines Blogs – eine Entscheidung für langfristige Sichtbarkeit

Im Januar habe ich meinen Blog gestartet – ein Schritt, der schon lange in meinem Kopf existierte, aber nie ganz oben auf meiner Prioritätenliste stand. Es ist nicht so, dass ich keine Zeit gehabt hätte. Aber ich habe andere Dinge für wichtiger gehalten. Social Media schien präsenter, schneller, sichtbarer. Und ja, es fühlte sich einfacher an, dort aktiv zu sein, wo sofort Reaktionen kommen.

Gleichzeitig wusste ich, dass ein Longterm-Content-Kanal wie ein eigener Blog strategisch sinnvoll ist, wenn ich langfristig sichtbar sein möchte – unabhängig von Algorithmen und Plattformen. Dieses Wissen war da. Es war nur leiser als der tägliche Social-Media-Betrieb.

Hinzu kam, dass meine Positionierung nicht zu jedem Zeitpunkt vollkommen klar war. Ein Teil von mir wollte erst „fertig sortiert“ sein, bevor ich so etwas wie einen Blog starte. Heute sehe ich das anders. Klarheit entsteht nicht ausschließlich im Denken, sondern im Tun – durch Schreiben, Veröffentlichen und das Auseinandersetzen mit den eigenen Gedanken. Genau dieser Prozess hätte meine Entwicklung vermutlich sogar sichtbarer gemacht.

Der konkrete Impuls kam durch die Jahresrückblog-Challenge von Judith Peters. Ich habe meinen Jahresrückblick 2025 innerhalb weniger Tage geschrieben und veröffentlicht – ein paar Tage später als andere, nicht perfekt zum 1. Januar, aber konsequent. Als der Artikel online ging, war da vor allem ein Gefühl von Stolz. Kein lautes Feuerwerk, sondern dieses ruhige „Endlich habe ich es gemacht“. Ich habe den Beitrag geteilt, ihn in meiner Community vorgestellt und gemerkt, wie gut es sich anfühlt, einen eigenen, langfristigen Ort für meine tiefen Inhalte zu haben.

Dieser Blog ist für mich mehr als ein zusätzlicher Marketingkanal. Er ist ein Ort für Longterm-Content – für Tiefe und Entwicklung, für Gedanken, die nicht nach 24 Stunden wieder verschwinden. Der Januar war damit kein spektakulärer Start, sondern eine bewusste Entscheidung – für Nachhaltigkeit, für Struktur und für einen Aufbau, der mich langfristig trägt.

Newsletter-Challenge: 14 Newsletter in 14 Tagen – und warum ich meinen Newsletter zurückgeholt habe

Eigentlich wollte ich meinen Newsletter schon im Dezember wieder aktivieren. Anfang Januar stand es dann ganz bewusst auf meiner Liste. Mitte Januar habe ich es schließlich umgesetzt – im Rahmen der 14-Tage-Newsletter-Challenge von Tim Gelhausen, an der ich teilgenommen habe.

Der Wunsch dahinter war klar. Ich wollte meine E-Mail-Liste wieder aufbauen, bestehende Kontakte nicht nur „bespielen“, sondern wirklich mitnehmen und pflegen. Newsletter war für mich schon immer ein Format, das mir leichter fällt als Social Media. Dort ist vieles schneller, fragmentierter und stärker von äußeren Mechanismen abhängig. Ein Newsletter hingegen erlaubt Tiefe, Kontext und Gedanken, die sich entwickeln dürfen. Genau das entspricht mir und genau deshalb wollte ich dieses Format wieder bewusst in mein Business integrieren.

Die Challenge war für mich vor allem ein Commitment: Schaffe ich es, an 14 aufeinanderfolgenden Tagen einen Newsletter zu schreiben und zu versenden? Mit einer klaren Struktur und einer durchdachten Strategie ging es deutlich besser als erwartet. Ich habe gemerkt, dass ich mit Fokus überraschend effizient schreibe – teilweise sogar schneller als Social-Media-Posts. Natürlich gab es auch einen Tag, an dem der innere Schweinehund sehr präsent war und ich kurz überlegt habe, ob ich nicht einfach am nächsten Tag zwei Newsletter schreibe. Aber genau dieser Moment war entscheidend. Ich habe geschrieben. Nicht, weil ich musste, sondern weil ich mich entschieden hatte.

Am Ende standen 14 Newsletter – einer davon wurde mein Reaktivierungsnewsletter. Mit ihnen kam ein Gefühl von Stolz und Erleichterung. Stolz, weil ich mir selbst bewiesen habe, dass ich diese Verbindlichkeit halten kann. Erleichterung, weil ich weiß, dass ich mit Struktur auch intensive Phasen abfedern kann. Die Challenge bedeutete übrigens nicht, dass ich künftig täglich versende – aktuell erscheinen ein bis zwei Newsletter pro Woche, in der Regel einer. Die 14 Tage waren ein Trainingsfeld, kein Dauerzustand.

Vor allem aber hat mir diese Erfahrung gezeigt, wie kraftvoll ein klarer Rahmen ist. Der Newsletter ist nicht länger ein „Ich sollte mal wieder“, sondern wieder ein strategischer Bestandteil meines Businesses.

Im Newsletter erzähle ich Geschichten aus meinem Business-Alltag, teile Learnings, Zweifel und Erkenntnisse – ungeschönt und mit Kontext. Es ist der Raum, in dem ich Gedanken zu Ende denke, Zusammenhänge sichtbar mache und dich regelmäßig mit hinter die Kulissen nehme.

Wenn du meine Gedanken lieber ganz bequem in deinem Postfach liest und Lust auf echtes Storytelling, ehrliche Einblicke und Behind-the-Scenes-Momente hast, dann trag dich gerne ein. Ich schreibe dort jede Woche – persönlich, reflektiert und ehrlich. Und manches teile ich bewusst nur dort.

Einblick in Newsletter

Jeden Donnerstag ein Live in meiner Community

Im Januar habe ich außerdem ein Format weitergeführt und bewusst etabliert, das mir schon im Dezember wichtig geworden ist: Jeden Donnerstag ein Live in meiner Community. Die Idee dahinter war klar. Ich wollte meine Expertise nicht nur schriftlich vermitteln, sondern live erlebbar machen. Ich wollte näher an meiner Community sein, Fragen direkt aufgreifen und Raum für Austausch schaffen – nicht nur senden, sondern in Verbindung gehen.

Die Lives finden in meiner Facebook-Gruppe statt und sind bewusst als regelmäßiger Fixpunkt angelegt. Ein fester Termin schafft Verbindlichkeit – für mich genauso wie für die Community. Gleichzeitig ist es ein Format, das meine Präsenz stärkt, ohne künstlich zu wirken. Ich muss nichts inszenieren. Ich spreche über ein klares Thema, teile meine Perspektive und öffne den Raum für Impulse und Fragen.

Mit jedem der vier Lives im Januar wurde ich routinierter. Nervosität war keine große Rolle, eher ein wachsender Flow. Die Themen haben sich organisch entwickelt, die Dauer lag meist zwischen 20 und 40 Minuten – manchmal kürzer, manchmal etwas länger, je nach Tiefe des Themas. Ich habe dabei gemerkt, dass mir dieses Format leichtfällt. Nicht jeder Gedanke muss erst verschriftlicht werden. Manche Dinge dürfen gesprochen entstehen.

Für mich sind diese wöchentlichen Live-Impulse mehr als Content. Sie sind ein Raum für Klarheit, Austausch und echte Verbindung. Gerade in einer Zeit, in der vieles schnell konsumiert und genauso schnell wieder vergessen wird, sind diese Lives für mich ein bewusster Gegenpol. Ein Raum, in dem Gedanken entstehen dürfen, statt nur Statements zu setzen. Und ein Format, das mich selbst immer wieder daran erinnert, wie wichtig Klarheit im Dialog ist – nicht nur im Monolog.

Wenn du dir regelmäßige Impulse wünschst, die Klarheit, Struktur und ehrliche Reflexion verbinden, dann ist meine Community genau der richtige Ort für dich. Dort findet jeden Donnerstag ein neues Live statt – mit einem klaren Thema und Raum für deine Fragen. Ich freue mich, wenn du dazukommst.

Community-Live

Was im Januar 2026 sonst noch los war

  • Heizungsausfall bei Minusgraden:
    Ausgerechnet Ende Januar – als es draußen richtig kalt war – ist meine Heizung ausgefallen. Ein paar Tage im Kalten zu sitzen, während die Temperaturen im Minusbereich lagen, relativiert jede To-do-Liste. In solchen Momenten merkt man schnell, was wirklich essenziell ist.
  • Social-Media-Rhythmus überprüft und angepasst:
    Ich habe meinen Account bewusst entstresst und geprüft, wann und wie oft Posten für mich wirklich Sinn macht. Nicht nach Algorithmus-Druck, sondern so, dass es zu meinem Alltag und meiner aktuellen Lebensrealität passt.
  • Kooperationen ausgelotet und strategisch bewertet:
    Networking stand im Januar bewusst mit im Fokus. Ich habe mögliche Kooperationen reflektiert, Gespräche geführt und klar geprüft, was wirklich zu meinen Werten, meiner Positionierung und meiner langfristigen Ausrichtung passt.

Was ich im Januar 2026 gebloggt habe

Mit dem Start meines Blogs ist im Januar nicht nur ein neuer Kanal entstanden, sondern auch ein neuer Anspruch an meine Inhalte. Statt flüchtiger Posts geht es hier um Gedanken, die bleiben dürfen. Um Reflexion, Einordnung und Entwicklung über einen längeren Zeitraum hinweg.

Den Anfang gemacht hat ein sehr persönlicher und gleichzeitig strategischer Rückblick:

  • Jahresrückblick 2025
    In diesem Beitrag habe ich mein vergangenes Jahr ehrlich reflektiert – mit Learnings, Wendepunkten und klaren Erkenntnissen darüber, was bleiben darf und was nicht. Der Artikel ist im Rahmen der Jahresrückblog-Challenge entstanden und markiert für mich den Beginn meines Longterm-Contents.

Ausblick auf den Februar 2026

  • Blog-Rhythmus festigen:
    Im Februar soll mindestens ein neuer Blogartikel entstehen – idealerweise zwei. Der Start ist gemacht, jetzt geht es um Kontinuität.
  • Newsletter wöchentlich weiterführen:
    Nach der 14-Tage-Challenge bleibt der Newsletter fester Bestandteil meines Businesses – mit einem klaren, wöchentlichen Rhythmus.
  • Community weiter ausbauen:
    Die wöchentlichen Live-Impulse bleiben und sollen noch stärker als Raum für Austausch und Klarheit genutzt werden.
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