Im März ist nach außen vielleicht weniger passiert, als man erwarten würde. Keine großen Ankündigungen, keine sichtbaren Meilensteine – zumindest nicht auf den ersten Blick.
Und genau darin lag der Fokus.
Ich habe diesen Monat genutzt, um Dinge zu sortieren, nachzuschärfen und neu auszurichten. Mein Leadmagnet ist weiter entstanden, meine Inhalte sind klarer geworden und vor allem habe ich mein Produktportfolio überarbeitet. Nicht, weil noch etwas gefehlt hat, sondern weil ich gemerkt habe, dass Klarheit nicht entsteht, wenn man einfach weitermacht wie bisher.
Genau das habe ich im März 2026 gemacht.
Arbeit am neuen Leadmagneten: Klarheit bei Prioritäten im Business
Im März habe ich an einem neuen Leadmagneten gearbeitet und dabei gemerkt, wie schnell wir uns selbst etwas vormachen, wenn es um Klarheit geht. Die Idee war nämlich sofort da: eine Entscheidungshilfe, die zeigt, woran du erkennst, ob eine Aufgabe wirklich wichtig ist. Denn genau das ist eines der Themen, das mir in Gesprächen immer wieder begegnet. Dringende Aufgaben sind laut. Sie ziehen Aufmerksamkeit, wollen sofort erledigt werden und geben dir das Gefühl, produktiv zu sein. Die wirklich wichtigen Dinge im Business? Die sind oft leise. Sie drängen sich nicht auf. Und genau deshalb werden sie so oft verschoben – auf später, auf „wenn mehr Zeit ist“, auf irgendwann.
Das Problem: Genau diese Aufgaben entscheiden darüber, ob dein Business wächst oder einfach nur läuft.
Der eigentliche Prozess dahinter war für mich ehrlicherweise weniger klar, als ich es erwartet hätte. Ich habe relativ schnell gemerkt: Ich drehe mich im Kreis. Guide oder Cheat Sheet? Mehr Tiefe oder schnelle Klarheit?
Und ganz ehrlich: Ich habe versucht, das allein zu lösen. Mit Gedanken, Abwägungen und dem Anspruch, direkt die „richtige“ Entscheidung zu treffen. Funktioniert hat das nicht.
Der Wendepunkt kam erst, als ich angefangen habe, mit genau den Menschen zu sprechen, für die dieser Leadmagneten gedacht ist. Menschen im Businessaufbau, die täglich vor genau dieser Frage stehen. Diese Gespräche haben nichts komplett Neues gezeigt, aber sie haben etwas viel Wichtigeres gemacht: Sie haben Klarheit geschaffen. Sie haben bestätigt, geschärft und den Fokus wieder geradegerückt. Meine wichtigste Erkenntnis daraus? Klarheit entsteht nicht, wenn du noch länger nachdenkst. Klarheit entsteht, wenn du rausgehst, zuhörst und bereit bist, deine eigenen Annahmen zu überprüfen.
Lives in meiner Community & Disziplin im Business dabei mal neu gedacht
Im März habe ich mehrere Lives in meiner Community gehalten und eines der Themen hat es ziemlich schnell auf den Punkt gebracht: Disziplin im Business. Ein Begriff, der gefühlt immer dann auftaucht, wenn etwas nicht läuft. Mehr Disziplin, mehr Durchhalten, mehr „einfach machen“. Und gleichzeitig habe ich in den Gesprächen davor schon gemerkt: Genau da liegt oft das Problem. Nicht, weil Disziplin grundsätzlich falsch ist, sondern weil sie viel zu undifferenziert eingesetzt wird.
Wenn du heute aus diesem Gedanken nur eine Sache mitnimmst, dann diese: Disziplin bringt dich nur dann weiter, wenn sie in die richtige Richtung wirkt und nicht gegen dich arbeitet.
Und jetzt mal ganz ehrlich:
Mehr Disziplin ist oft nur ein sehr gut getarntes Ausweichen.
Ausweichen vor der eigentlichen Frage:
Arbeite ich gerade überhaupt an den richtigen Dingen?
Denn Disziplin fühlt sich produktiv an. Sie gibt dir das Gefühl, im Griff zu haben, was du tust. Aber wenn die Richtung nicht stimmt, bringt dich auch die beste Disziplin nur schneller ans falsche Ziel. Und genau darüber habe ich im Live gesprochen. Über diesen feinen, aber entscheidenden Unterschied zwischen „ich ziehe durch“ und „ich arbeite eigentlich gegen mich“. Denn seien wir ehrlich: Disziplin kann dich tragen oder komplett ausbremsen. Sie kann dir Struktur geben oder dich in Aufgaben festhalten, die sich zwar sinnvoll anfühlen, dich aber nicht wirklich weiterbringen.
Und genau hier schließt sich für mich auch der Kreis zu meinem Leadmagneten, an dem ich im März gearbeitet habe. Denn die Frage ist nicht nur, ob du diszipliniert bist, sondern worauf du deine Energie überhaupt richtest. Disziplin ohne Klarheit ist kein Erfolgsfaktor. Sie ist einfach nur gut organisierter Aktionismus.
Was mich in den Lives besonders gefreut hat, war die Resonanz. Es waren viele live dabei, und es wurde nicht nur zugehört, sondern wirklich mitgedacht und kommentiert. Dieses Thema hat einen Nerv getroffen. Viele kennen genau dieses Gefühl: „Ich müsste einfach disziplinierter sein.“ Und gleichzeitig die Erfahrung, dass genau dieser Gedanke oft nicht weiterhilft, sondern eher noch mehr Druck erzeugt. Für mich war das ein starker Moment, weil er nochmal gezeigt hat, wie wichtig es ist, solche scheinbar klaren Erfolgsfaktoren zu hinterfragen. Nicht alles, was sich nach Disziplin anfühlt, bringt dich wirklich weiter. Und nicht alles, was leicht wirkt, ist automatisch falsch.
Mein Produktportfolio überarbeitet & warum Klarheit kein „Nice-to-have“ ist
Im März habe ich mein gesamtes Produktportfolio überarbeitet und das war keine spontane Idee, sondern die logische Konsequenz aus meiner Arbeit an der Positionierung im Februar. Mir war ziemlich schnell klar: Wenn sich meine Ausrichtung verändert, kann ich nicht einfach mit den gleichen Angeboten weitermachen und hoffen, dass es schon irgendwie passt. Genau so entsteht dieses diffuse Gefühl im Business, dass irgendwie alles da ist, aber nichts wirklich greift. Vieles wirkt sinnvoll für sich betrachtet, aber zusammen ergibt es kein klares Bild.
Also habe ich angefangen, meine Angebotsstruktur neu zu denken. Nicht nur oberflächlich anzupassen, sondern wirklich zu hinterfragen, ob die einzelnen Angebote noch zueinander passen, ob sie sinnvoll aufeinander aufbauen und vor allem, ob sie meine Kundinnen wirklich durch einen klaren Prozess führen. Denn seien wir ehrlich: Ein Angebot allein bringt noch keine Klarheit. Erst wenn alles ineinandergreift, entsteht ein System, das trägt.
Genau an diesem Punkt wurde es herausfordernd. Denn Klarheit klingt immer so einfach, ist aber in der Umsetzung oft unbequem. Es geht nicht nur darum, Dinge neu zu sortieren oder Inhalte zu überarbeiten. Es geht darum, Entscheidungen zu treffen. Klare Entscheidungen. Für wen das hier ist und für wen eben nicht. Ich bin nicht für alle. Und ich will es auch gar nicht sein. Das zu sagen ist leicht. Die eigenen Angebote wirklich konsequent danach auszurichten, ist nochmal eine ganz andere Nummer.
Gleichzeitig war da mein eigener Anspruch, nichts Halbgares zu bauen. Wenn ich etwas anbiete, dann soll es Substanz haben und wirklich etwas verändern. Gerade im Coaching-Markt sehe ich oft Angebote, die sich gut anhören, aber in der Umsetzung wenig Wirkung entfalten. Genau das wollte ich bewusst anders machen. Ein Beispiel dafür ist auch ein spezielles Angebot, das im März entstanden ist – ausgelöst durch eine konkrete Anfrage. Der Fokus lag hier von Anfang an klar auf Umsetzung. Nicht nur verstehen oder reflektieren, sondern tatsächlich ins Tun kommen und Ergebnisse schaffen.
Am Ende ging es also nicht darum, einfach „mehr“ oder „besser“ zu machen, sondern klarer. Klarer in der Struktur, klarer in der Ausrichtung und klarer in der Entscheidung, für wen meine Angebote gedacht sind. Denn Klarheit in deinem Angebot ist kein Nice-to-have. Sie entscheidet darüber, ob dein Business dich trägt oder ob du permanent damit beschäftigt bist, alles zusammenzuhalten.
Was im März 2026 sonst noch los war
- Regelmäßige Treffen mit meiner Business-Buddy
Der Austausch hat mir im März nochmal deutlich gezeigt, wie wertvoll es ist, nicht alles mit sich selbst auszumachen. Gerade bei Themen, bei denen man sich schnell im eigenen Kopf dreht, bringt ein ehrliches Gegenüber oft mehr Klarheit als die nächste Stunde Grübeln. - Bewusst Zeit für mich genommen
Im März habe ich mir immer wieder bewusst kleine Auszeiten genommen – nicht als „Belohnung“, sondern als festen Bestandteil meines Alltags. Dazu gehörte auch, einfach mal ein Hörbuch zu hören und gedanklich aus dem Alltag rauszugehen. Gerade jetzt, wo die Sonne wieder mehr scheint, merke ich, wie wichtig diese Momente sind, um wieder klarer zu denken. - Ein Shopping-Ausflug in die Riem Arcaden
Auch das gehört dazu. Einfach mal raus, den Kopf frei bekommen und bewusst etwas anderes sehen. Solche kleinen Breaks machen oft mehr aus, als man im ersten Moment denkt.
Was ich im März 2026 gebloggt habe
Das sind meine Blog-Beiträge aus dem März:

Weltfrauentag: 5 Gründe, warum ich ihn auch 2026 bewusst nicht feiere
In diesem Artikel habe ich meine Perspektive auf den Weltfrauentag geteilt und bewusst eine Haltung eingenommen, die nicht jedem gefallen wird. Es geht um Eigenverantwortung, echte Gleichberechtigung und die Frage, ob symbolische Tage wirklich etwas verändern.

Monatsrückblick Februar 2026: Positionierung, Community und neue Klarheit
Mein Rückblick auf den Februar, mit einem klaren Fokus auf meine überarbeitete Positionierung, erste Schritte in meiner Community und die Klarheit, die daraus entstanden ist. Die Grundlage für vieles, was im März weitergewachsen ist.
Ausblick auf den April 2026
- Mein Leadmagnet geht in die Umsetzung und Veröffentlichung
Das Thema hat mich schon im März intensiv begleitet – im April geht es darum, die letzten Schritte zu gehen und ihn wirklich nach draußen zu bringen. - Ein Mini-Produkt weiterentwickeln
Die Idee steht bereits: ein kompaktes Angebot, das dabei hilft, die täglichen To-dos im Business besser zu strukturieren und klare Prioritäten zu setzen. Im April wird daraus etwas Konkretes. - Regelmäßige Newsletter und Live-Sessions
Der Austausch und die Kontinuität bleiben ein wichtiger Bestandteil. Ich werde weiterhin regelmäßig Newsletter versenden und meine Live-Formate in der Community fortführen.
Ich bin gespannt auf die Entwicklungen und Erkenntnisse, die der April mit sich bringt – und nehme dich natürlich wieder mit.


